Natur- und Gartentipps


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Januar: Richtige Entsorgung von Weihnachtssternen & Co verhindert Obama-Plattwurm

Richtige Entsorgung von Weihnachtssternen & Co verhindert Obama-Plattwurm

Helfen Sie mit, die Ausbreitung des invasiven Obama-Plattwurms zu verhindern! Entsorgen Sie Ihre verblühten Weihnachtsterne und exotische Zimmerpflanzen immer über den Restmüll und auf keinen Fall im Komposthaufen, denn sie könnten den Obama-Plattwurm oder seine Eier enthalten. Der 5-9 cm lange Plattwurm stammt aus Südamerika und wurde in exotischen Topfpflanzen nach Europa gebracht. Der Obama-Plattwurm frisst unsere wertvollen Regenwürmer, die für die Humusbildung unerlässlich sind.

Obama-Plattwurm (Obama nungara): helles Exemplar
Foto: Jean-Lou Justine et a. / CC-BY-SA 4.0 (Wikipedia)

Wir begrüßen Sie alle zu unserem ersten Monatstipp und wünsche Ihnen ein frohes und friedliches neues Jahr 2026!

Es ist Januar und es ist endlich einmal wieder winterlich kalt. Weihnachten und der Jahreswechsel sind einmal mehr an uns vorüber gerauscht, aber noch längst nicht vergessen. Dafür sorgt schon die noch nicht abgeräumte Weihnachtsdekoration und vielleicht auch der eine oder andere Weihnachtsstern.
In diesem Zusammenhang fragen wir Sie: Kennen Sie schon den Obama-Plattwurm? Hoffentlich nicht persönlich!

Es handelt sich beim Obama-Plattwurm um einen Zuwanderer aus Südamerika, (wahrscheinlich Argentinien) der durch den Zierpflanzenhandel als blinder Passagier in Blumentöpfen nach Europa eingeschleppt wurde. Inzwischen kann man ihn v.a. in den Gärten Frankreichs (fast flächendeckend), aber auch in Spanien, Portugal, Italien, Belgien, Niederlande, vereinzelt in der Schweiz, neuerdings auch in Österreich und leider auch schon in Deutschland (Ba-Wü, Bay, NS, NRW) finden. Er gehört zu den Landplanarien (fleischfressende landbewohnende Plattwürmer) und ernährt sich (leider!) v.a. von Regenwürmern, Schnecken, Maden, Insekten u.a. bodenlebenden Kleintieren. Als Zwitter vermehrt er sich rasend schnell (in Frankreich fand man in einem Garten mehr als 1.500 Exemplare!). Zu seiner raschen Vermehrung trägt v.a. bei, dass er in Europa keine Feinde hat: Wegen seines bitteren Geschmacks wird er von potenziellen Fressfeinden (Igel, Maulwurf, Vögel) verschmäht. Außerdem profitiert er als ursprünglich tropische Art auch noch vom Klimawandel.

In Europa ist der Obama-Plattwurm als invasiv eingestuft und gilt als „potenzielle Bedrohung für die Artenvielfalt und Ökologie der einheimischen Bodenfauna“ und als „Gefahr für die Regenwurmpopulation in Europa“, was v.a. auf seinen Riesenhunger auf Regenwürmer zurückzuführen ist, die durch ihre Bodenbelüftungsarbeit und Humusproduktion essenziell für die Entstehung fruchtbarer, ertragreicher Böden sind.


Wie können Sie unsere Natur, Ihren Garten und unsere Regenwürmer schützen?

  • Überprüfen Sie die Töpfe gekaufter exotischer Zierpflanzen auf Befall.
  • Entsorgen Sie Ihre verblühten Weihnachtssterne und andere exotische Zimmerpflanzen immer über den Restmüll (auf keinen Fall im Komposthaufen oder Kompostmüll).
  • Verzichten Sie im Außenbereich auf Exoten und Zierpflanzen und bepflanzen Sie Ihren Garten und Ihre Blumenkästen mit einheimischen Wildstauden*, die wunderschön blühen und die eine wichtige Nahrungsgrundlage für unsere heimischen Wildtiere sind. Einige Tipps hierzu folgen in den kommenden Monaten.
    *Bezugsquellen für heimische Wildstauden finden Sie bei den Anbietern und Herstellern des VWW (Verband Deutscher Wildsamen- und Wildpflanzenproduzenten e.V.).

Was tun, wenn Sie Würmer oder Eikokons entdecken?

  • Töten Sie die Tiere und ggf. vorhandene Eikokons in Seifenlauge.
  • Zerschneiden Sie das Tier auf keinen Fall, da sich die Einzelstücke vollständig regenerieren und damit zu neuen Würmern werden. Sie vermehren die Tiere also dadurch.
  • Bringen Sie keinerlei Reste der Tiere, der befallenen Erde oder der Eikokons auf Ihren Komposthaufen, in Ihren Garten, oder gar in die Natur.
  • Entsorgen Sie die gesamte Erde eines befallenen Topfes in den Restmüll.
  • Melden Sie den Fund über das Fachportal www.iNaturalist.org und/oder laden Sie ein Foto über NABU www.naturgucker.de hoch.
  • Melden Sie den Fund auch bei dem Pflanzenhandel, bei dem Sie die Zierpflanze erworben haben.

Laut dem Weltbiodiversitätsrat (IPBES) zählen eingeschleppte (nicht heimische), exotische Arten (sogenannte Neobiota) mittlerweile zu den größten Bedrohungen für die biologische Vielfalt, das Funktionieren von Ökosystemen und damit letztlich auch für das menschliche Wohlergehen.

Helfen Sie bitte mit, diesen bedrohlichen Regenwurmfresser in Rheinland-Pfalz zu verhindern.

Wir wünschen Ihnen und vor allem der Natur einen winterlich kalten Januar. Wenn Sie den Tipp interessant und hilfreich fanden, gucken Sie doch im Februar wieder rein und empfehlen Sie unsere Homepage weiter!


Februar: Schaffen Sie „Safe Houses“ für einheimische Wildpflanzen zur Unterstützung der Artenvielfalt

Schaffen Sie „Safe Houses“ für einheimische Wildpflanzen und Wildtiere zur Unterstützung der Artenvielfalt

Wir leben in einer Zeit der ökologischen Krisen. Wir betreiben einen ungebremsten Raubbau an unserem Planeten und seinen natürlichen Ressourcen. Wir stehen kurz vor einer globalen ökologischen Katastrophe, v.a. im Hinblick auf den Verlust der biologischen Vielfalt (Biodiversität): die Zahl (Individuendichte) der heimischen Wildtiere und Wildpflanzen wird immer kleiner, viele Arten sind bereits gefährdet und drohen ganz zu verschwinden, genauso wie ihre Lebensräume. Doch kann man als Individuum etwas dagegen tun? Wir behaupten: man kann! Im eigenen Garten, auf der eigenen Terrasse, auf dem eigenen Balkon und sogar im eigenen Blumenkasten vor dem Fenster. Schaffen Sie „Safe Houses“ für unsere heimischen Wildpflanzen und Wildtiere!

Da blüht und summt immer was: buntes Wildpflanzenallerlei in Töpfen: Ehrenpreis, Kuckucks-Lichtnelke, Pechnelke, Bergaster, Karthäusernelke, Rundblättrige Glockenblume, Berg-Sandglöckchen, Küchenschelle, Steinklee, und vieles mehr (Foto: C.B. privat)

Haben Sie (noch) einen konventionellen Garten mit einem ordentlich gepflegten Vielschnittrasen, mit exotischen Blumenrabatten, exotischen Sträuchern und Bäumen und fremdländischen Bodendeckern, der von einer Thuja- oder Kirschlorbeerhecke eingefasst ist? Brauchen Sie viel Zeit für die Gartenpflege und viel Wasser zum Wässern?
Stellen Sie um auf „naturnah“. Holen Sie sich ein Stück Natur in den Garten, auf Ihre Terrasse oder in Ihren Kübel. Sie sparen nicht nur viel Pflegeaufwand und Wasser ein, sie können viele (ent-)spannende Naturbeobachtungen erleben und schaffen eine Oase für einheimische Wildpflanzen und Wildtiere.
Wie wär’s, geben Sie der Natur eine Chance! Versuchen Sie doch einmal ein Stückchen Naturgarten in einer Ecke Ihres Gartens oder in einem Ihrer Kübel, denn jeder m2 zählt!

Wie das geht und was Sie dafür beachten sollten, möchten wir Ihnen im Laufe der nächsten Monatstipps etwas näher bringen und Sie können es in vielen tollen Naturgartenbüchern z.B. von den Biologen Dr. Reinhard Witt und Ulrike Aufderheide nachlesen (z.B. hier in diesem Buchtipp).

Das wichtigste, das Megaprinzip des Naturgartens, zuerst: Bestücken Sie Ihren Garten und Ihre Pflanzflächen mit EINHEIMISCHEN WILDPFLANZEN (Bäume, Wildsträucher, Wildrosen, Wildstauden, Wildgräser, etc.), denn sie sind die Lebensgrundlage für unsere einheimischen Wildtiere, die sich von Ihnen ernähren und dabei meist hoch spezialisiert sind. Fehlen diese Nahrungspflanzen, fehlen auch die davon abhängigen Tiere. Man spricht hier auch von Koevolution, der gemeinsamen Evolution heimischer Pflanzen und Tiere, in der sich diese Anpassungen, Spezialisierungen und Abhängigkeiten im Laufe von Jahrmillionen entwickelt haben.

Mit Forsythien, Blauglockenbaum, Magnolien, Weigelie, Kirschlorbeer oder Thuja können die allermeisten heimischen Tiere ebenso wenig anfangen, wie mit Hortensien, Cosmeen, Lobelien, Geranien und auch nicht mit Sommerflieder, Gauren oder Duftnesseln. Diese und all die anderen in konventionellen Gärten, Terrassen und Balkonen dominierenden exotischen Pflanzen sind keine geeigneten Nahrungspflanzen für unsere einheimischen Tiere: sie passen nicht in unser Ökosystem.
Nur wenige unspezialisierte „Generalisten“ wie unser drittwichtigstes Nutztier, die Honigbiene, außerdem ein paar Hummeln und wenige andere können einige dieser Exoten als Pollen- und v.a. als Nektarquelle nutzen. Die Honigbiene ist aber nicht gefährdet. Um die müssen wir uns Gottseidank (!) noch keine Sorgen machen.
Unter besorgniserregenden Bestandsrückgängen leiden v.a. die vielen spezialisierten Arten, die in allen Insektengruppen (z.B. Wildbienen, Schmetterlinge, Wespen, Schwebfliegen, Fliegen) zahlreich vorkommen und die spezielle einheimische Nahrungspflanzen benötigen, um sich und v.a. ihre Larven zu ernähren. Sie alle erfüllen aber wichtige Funktionen in den Nahrungsnetzen unserer Ökosysteme.
Die frohe Botschaft ist: Genau die können wir in einem Naturgarten, selbst in einem einzigen Blumenkasten, durch die Pflanzung heimischer Wildpflanzen unterstützen. Mit den Wildpflanzen holen wir uns diese Tiere in den Garten und an den Pflanzkübel – oder wie meine sehr geschätzte Kollegin Ulrike Aufderheide in ihrem wunderbaren Buch sagt: Wir können „Tiere pflanzen“ (uneingeschränkte Leseempfehlung!).
Das funktioniert, ich hab‘s probiert, praktiziere es seit Jahren und es gibt mir nicht nur ein gutes Gefühl (Stichwort Selbstwirksamkeit), es macht außerdem viel Spaß, denn es ermöglicht extrem spannende und froh machende Naturbeobachtungen! Ich ermuntere Sie, es einfach auszuprobieren!

Wenn Sie sich jetzt fragen, welche Wildpflanzen Sie auswählen sollen und genauso wichtig, wo Sie diese erwerben können, dann empfehle ich Ihnen die Anbieter und Hersteller des Verband Deutscher Wildsamen- und Wildpflanzenproduzenten. Dort finden sie echte einheimische, sogar regionaltypische Wildpflanzen und deren Samen. (Ein paar Anbieter finden Sie auch in unseren Gartentipps).
Außerdem verspreche ich Ihnen im Bezug auf die Auswahl ökologisch wertvoller und wunderschöner Wildpflanzen weitere Vorschläge und Hilfestellungen in den folgenden Monatstipps hier auf unserer Homepage.


Drei Empfehlungen

Im Februar möchten wir drei ökologisch besonders wertvolle Sträucher empfehlen, mit denen man viele heimische Tiere „glücklich machen“ kann und die man bis spätestens Ende März pflanzen sollte – vielleicht finden Sie irgendwo noch ein geeignetes Plätzchen?

1️⃣ Die Salweide (möglichst männliche Pflanzen mit Kätzchen)

Ihre oft schon Ende Februar bis April gelb blühenden Kätzchen ernähren unsere früh fliegenden Hummelköniginnen und andere frühe Wildbienen (insgesamt 41 Arten) und auch Blaumeisen, die ihren süßen Nektar ebenfalls sehr schätzen. Der Großstrauch ist ein wahres Schlemmerparadies für heimische Insekten, allen voran für Schmetterlinge bzw. deren Raupen: 198 verschiedene Schmetterlingsraupen können sich an den Blättern u.a. Pflanzenteilen sattfressen, davon sind 49 Arten ausschließlich auf der Salweide zu finden. Sie ist einfach ein MUSS für jeden Garten.

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Kätzchen der Salweide mit Erdhummelkönigin (Foto: C.B. privat)

Steckbrief:
Salweide (Salix caprea)

  • Nahrungspflanze für mehr als 500 pflanzenfressende Insekten, Milben, Fadenwürmer und Pilze
  • Standortansprüche: Sonne-Halbschatten, mittlerer-feuchter Standort
  • Platzbedarf: Höhe: 4-8m / Breite: 3-6m
  • Pflege: Rückschnitt im Herbst (auf keinen Fall im Frühjahr vor der Blüte!), gut schnittverträglich

2️⃣ Der Eingrifflige Weißdorn

Seine im Mai und Juni erscheinenden vielen kleinen weißen Blüten werden von einem Heer nahrungssuchender Insekten besucht: Hummeln und andere Wildbienen, Honigbienen („Bienenweide“), Wespen, Käfer, v.a. verschiedene Rosenkäferarten, Schwebfliegen u.v.a. tummeln sich im zeitigen Frühjahr auf dem Strauch. Ihr vielstimmiges Summen kann man hören, wenn man sich davor oder darunter stellt und die Augen schließt – einfach wunderbar! Ab September reifen viele kleine roten Beeren, die von mindestens 32 verschiedenen Vogelarten und 5 Kleinsäugern gefressen werden und seine Einstufung als wichtiges Vogelnährgehölz erklären. Seine Dornen gewähren vielen Heckenbrütern einen sicheren Brutplatz.

Weißdorn / Weißdorn-Blütenstand mit Goldglänzendem und Zottigen Rosenkäfer (Foto: C.B. privat)

Steckbrief:
Eingriffliger Weißdorn (Crataegus monogyna)

  • Nahrungspflanze für mehr als 200 pflanzenfressende Insekten, Milben, Fadenwürmer und Pilze
  • Standortansprüche: Sonne-Halbschatten, trockener Standort, klimafest
  • Platzbedarf: Höhe: 5-6m / Breite: 3-5m
  • Pflege: Rückschnitt im Herbst oder im zeitigen Frühjahr

3️⃣ Der Faulbaum

Weil seine kleinen Blüten unscheinbar grünlich gefärbt sind, ist sein Schmuckwert geringer als der der beiden vorgenannten Arten und er kommt in unseren Gärten kaum noch vor. V.a. sein blütenökologischer Wert aber ist groß: während die anderen heimischen Wildsträucher uns mit einem zwar prachtvollen, aber relativ rasch endenden Blütenflor beglücken, blüht der Faulbaum durchgängig von Mai bis August/September und ist deshalb eine fast unerschöpfliche Pollen- und Nektarquelle für Insekten. Und nicht nur das: die Raupen von 30 verschiedenen Schmetterlingsarten haben seine Blätter zum Fressen gern, darunter so wunderschöne Arten wie der Zitronenfalter oder der Faulbaumbläuling. Schon ab August reifen die Beeren und verändern dabei ihre Farbe von grünlich nach schwarz. Sie werden von mindestens 36 Vogelarten gerne gefressen.

Belaubtes Faulbaumgeäst mit noch unreifen Früchten. Foto: Hajotthu (Wikipedia)

Steckbrief:
Faulbaum (Frangula alnus, Rhamnus frangula)

  • Nahrungspflanze für mehr als 120 pflanzenfressende Insekten, Milben, Fadenwürmer und Pilze
  • Standortansprüche: Halbschatten-Schatten, eher frischer bis feuchter Standort
  • Platzbedarf: Höhe: 2,5-5m / Breite: 1,75-3m
  • Pflege: Rückschnitt im Herbst oder im zeitigen Frühjahr

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Auswählen und Pflanzen! Zugegeben, die Wahl ist schwer, am besten, Sie pflanzen alle drei.
Und wenn Sie den Tipp interessant fanden, gucken Sie doch im März wieder rein und empfehlen Sie unsere Homepage weiter!

März: Mit Beginn der Brut- und Setzzeit bitten wir alle Hundebesitzer, ihre Hunde beim Spaziergang in der Natur an die Leine zu nehmen.

Natur- und Gartentipp März: Mit Beginn der Brut- und Setzzeit bitten wir alle Hundebesitzer, ihre Hunde beim Spaziergang in der Natur an die Leine zu nehmen.

WICHTIG: die Brut- und Setzzeit beginnt. Unser dringender Appell an alle Hundebesitzer: bitte nehmen Sie ihre Hunde beim Spaziergang durch die Natur an die Leine!

Unsere Pflanzempfehlungen für den März finden Sie weiter unten!

Jetzt ist es schon März und so langsam erwacht die Natur aus ihrem Winterschlaf: die ersten Frühlingsboten Schneeglöckchen, Krokusse, Narzissen, Veilchen, Bausterne und Winterlinge blühen bereits. Darüber freuen sich die früh fliegenden Wildbienen, wie z.B. die Gehörnten Mauerbienen: die Männchen sind vor wenigen Tagen aus den Insektenhotels geschlüpft, warten sehnsüchtig auf die Weibchen und stärken sich an den Blüten der Frühblüher. Auch einige Hummelköniginnen haben ihre Winterruhe beendet und fliegen ihre ersten Runden auf der Suche nach einem geeigneten Ort für ihr meist unterirdisches Nest und das macht natürlich auch sie hungrig. Besonders gerne besuchen sie die blühenden Weidenkätzchen der Salweide (siehe Monatstipp Februar).

Traubenhyazinthe mit einem hungrigen Männchen der Gehörnten Mauerbiene (Osmia cornuta)

An der allseits beliebten Forsythie werden Sie diese hübschen Insekten vergeblich suchen, da dieser exotische Frühlingsstrauch weder Pollen noch Nektar produziert. Höchste Zeit für einen Austausch gegen die heimische Kornelkirsche („die Forsythie des weisen Mannes“). Sie steht bereits jetzt in voller Blüte und produziert natürlich (!) genügend Pollen und Nektar für die hungrigen Frühflieger. Und wenn Sie gelbe Blüten lieben, pflanzen Sie doch gleich noch eine Berberitze dazu. Sie zeigt ihre herrlich duftende gelbe Blütenpracht im April/Mai. Und wenn Sie noch mehr gelbe Blüten lieben und/oder vielleicht nur wenig Platz haben, rate ich Ihnen zum Schwarzwerdenden Geisklee, eine traumhafte gelbe Duftwolke, die dann im Mai/Juni blüht, nein, verzaubert…

Auch viele Vögel sind jetzt schon ziemlich aktiv, beginnen mit der Revierabgrenzung und mit dem Brutgeschäft und darum soll es heute v.a. gehen: wir möchten Ihr Augenmerk auf das Brutverhalten unserer Vögel lenken. Längst nicht alle Vögel brüten in luftiger Höhe auf Bäumen, in Baumhöhlen oder in dichten Sträuchern. Viele heimische Vogelarten bauen ihr Nest am Boden. Im Dudenhofener Wald sind das z.B. Waldschnepfe, Ziegenmelker, Heidelerche und Waldlaubsänger. In der offenen Feldflur, auf Äckern und Grünland, gehören Feldlerche, Kiebitz und das Rebhuhn zu dieser Vogelgruppe. (Die Vögel der Feldflur, allen voran das Rebhuhn, Vogel des Jahres 2026, sind in ihren Beständen besonders stark gefährdet).

Diese Bodenbrüter sind durch ihre bodengebundene Lebensweise von verschiedenen Raubtieren (Prädatoren) allen voran dem Fuchs, aber auch Dachs, Marder u.a. bedroht. Deshalb verstecken und tarnen sie ihre Bodennester gut und verhalten sich so, dass sie möglichst wenig auffallen.

Problematisch für die Bodenbrüter und andere bodenlebende Wildtiere wird aber auch ein weiteres, domestiziertes Raubtier, das vom Top-Prädator Wolf abstammt (und als solcher von den Wildtieren wahrgenommen wird!). Dieser „gezähmte Wolf“ wird durch seine stetig wachsende Zahl und vielfach durch Unwissenheit begründetes, falsches Verhalten seiner Besitzer zu einer immer größeren Gefährdung für alle bodenbrütenden und bodenlebenden Wildtiere: der frei laufende, nicht angeleinte Hund.

Wir möchten an die vielen Hundebesitzer appellieren, sich so zu verhalten, wie es in dem Papier zusammengefasst ist, dass die drei Natur- und Vogelschutzvereine von Harthausen, Hanhofen und Dudenhofen sowie die Jägerschaft vor einigen Jahren verfasst haben und das dem Monatsbrief angehängt ist. LINK zum angehängten pdf, s.u.

Bitte leinen Sie Ihre Hunde während der Brut- und Setzzeit an und bleiben Sie mit Ihnen auf den Wegen.

Bitte nehmen Sie Rücksicht auf Wildtiere, die auch dann da sind, wenn Sie sie nicht sehen können. Ihr freilaufender Hund könnte sie aufscheuchen und Fluchtreaktionen verursachen, oder, noch schlimmer, sie hetzen, verletzen oder töten. Bitte handeln Sie verantwortlich nicht nur gegenüber Ihrem Hund, sondern auch gegenüber den Wildtieren, die in Feld und Wald zu Hause sind.

Die Tiere werden es uns damit danken, dass wir sie weiterhin fasziniert beobachten können. Wir danken Ihnen, auch im Namen unserer Mitgeschöpfe, für Ihr rücksichtsvolles Verhalten.

Mit naturverbundenen Grüßen,
Ihre Christiane Brell, Natur- und Vogelschutzverein Dudenhofen


Pflanzempfehlungen März 2026

Kornelkirsche (Cornus mas)

Die Kornelkirsche („Forsythie des weisen Mannes“) ist die Alternative für die Forsythie: bereits im Februar gelb blühender Großstrauch bis Kleinbaum, der der Klimakrise trotzt. Ihr Nektar labt etliche Insekten (Wildbienen und Schwebfliegen) und ihre ab August erscheinenden Beerenfrüchte ernähren mindestens 17 Vogelarten und ebenso viele Säugetierarten. Die roten Kornelbeerchen schmecken säuerlich und lassen sich zu einer hervorragenden Konfitüre verarbeiten.

Steckbrief Kornelkirsche (Cornus mas)
– Nahrungspflanze für mehr als 50 pflanzenfressende Insekten, Milben, Fadenwürmer und Pilze
– Standortansprüche: Sonne – Halbschatten, trockener Standort
– Platzbedarf: Höhe: 6m / Breite: 4-6m
– Pflege: Rückschnitt im Herbst, gut schnittverträglich

Blühende Kornelkirsche, Ende Februar

Gewöhnliche Berberitze (Berberis vulgaris)

Einer meiner Lieblingssträucher mit vielen tollen Eigenschaften: von April bis Mai erzeugt die Berberitze wunderschöne Blütentrauben mit kleinen, zunächst kugeligen, im geöffneten Zustand doppelt becherförmigen, gelben Blüten. Sie duften so gut, dass man sich den ganzen Tag davorstellen möchte und dabei von den vielen angelockten Insekten bestens unterhalten wird. Im Herbst ist sie übersät mit kleinen länglichen, leuchtend roten Beeren, die von mindestens 19 verschiedenen Vogelarten, v.a. Drosseln, gerne gefressen werden. Die Berberitze bildet außerdem viele Dornen und ist deshalb ein katzensicheres Vogelnistgehölz. Zu guter Letzt ist sie auch noch klimafest.

Steckbrief Berberitze (Berberis vulgaris)
– Nahrungspflanze für ca. 45 pflanzenfressende Insekten, Milben, Fadenwürmer und Pilze
– Standortansprüche: Sonne – Halbschatten, mittlerer – trockener Standort (klimafest)
– Platzbedarf: Höhe: 1-3m / Breite: 2-3m
– Pflege: Rückschnitt im Herbst, gut schnittverträglich

Berberitzenblüten mit Hornissenkönigin

Schwarzwerdender Geisklee (Cytisus nigricans)

Dieser Geisklee ist ein gelb leuchtender, duftender Traum für Mensch und Tier. Seine kleinen gelben Schmetterlingsblüten erscheinen von Juni bis Anfang August in dichten Blütentrauben und verströmen einen wunderbaren Duft, der viele Insekten anlockt. Der Strauch ist umwölkt von Scharen meist kleinerer Wildbienen und Schwebfliegen: 41 verschiedene Wildbienenarten wurden bisher an ihm gezählt. Vorteil für den Naturfreund: da der Geisklee nicht so hoch wird, kann man sich hier auch davorsetzen, den Blütenduft genießen und die zahllosen Blütenbesucher beobachten.

Steckbrief Schwarzwerdender Geisklee (Cytisus nigricans)
– Nahrungspflanze: keine Angaben bei Bladmineerders
– Standortansprüche: Halbschatten, trockener Standort
– Platzbedarf: Höhe: 0,5-1,3m / Breite: 0,6-1,3m
– Pflege: Rückschnitt nur vorsichtig im Herbst, nicht gut schnittverträglich

Schwarzwerdender Geisklee in voller Blüte
(Schade, dass man Fotos nicht riechen kann.)
April: Hilferuf des Rebhuhns und anderer Feldtiere

Wie Sie die Tiere der Feldflur unterstützen können:

Schon ist es April und Zeit für einen kleinen Exkurs in die Dudenhofener Feldflur. Der NVV hat hier fast 25ha Flächen gepachtet bzw. gekauft, um sie vor Rodung, intensiver Nutzung und v.a. vor der Verpackung in Plastikfolie zu schützen. Wir erhalten sie damit als Lebensräume für unsere heimischen Mitgeschöpfe.
Auf einigen dieser Flächen sind erfreulicherweise noch ein paar Rebhühner zu finden. Das Rebhuhn ist der Vogel des Jahres 2026. Es gehört zur Gruppe der sog. Feldvögel. Rebhühner, ursprünglich Steppenbewohner und dann Kulturfolger geworden, waren noch vor einem Menschenleben zuhauf in der überwiegend sandigen Feldflur Dudenhofens zu finden. Sie haben sich hier einmal richtig wohl gefühlt. Heute ist das leider nicht mehr so…
V.a. durch die Intensivierung der landwirtschaftlichen Nutzung, in deren Folge die Flächen in jeder Hinsicht vereinheitlicht, der Boden nivelliert und überdüngt und die meisten Kleinstrukturen wie Hecken, Strauchgruppen, Brachen, Säume, Blüh- und Altgrasstreifen beseitigt wurden, haben die Feldvögel u.a. Feldtiere überlebenswichtige Teile ihres Lebensraumes verloren. Durch Folienanbau und die sich rasend schnell vermehrenden Folientunnel gehen die Flächen als Lebensraum für Feldtiere quasi vollständig verloren.
In der Folge sind viele Feldvögel inzwischen sehr stark gefährdet und erleben in Deutschland seit 1980 dramatische Bestandsrückgänge: während das Rebhuhn um 91% zurückgegangen ist, sind beim Kiebitz sogar 93% der Tiere verschwunden und auch die Feldlerche hat mehr als die Hälfte (55%) ihrer Bestände eingebüßt. (Quelle: NABU).
Die Wahl des Rebhuhns zum Vogel des Jahres 2026 macht stellvertretend auf diese zunehmende Misere für alle Feldvögel und auch für die anderen Feldtiere aufmerksam.
Rebhuhn (Foto: Wikipedia)
Was wir als NVV Dudenhofen für die Tiere der Feldflur tun:
Damit wir alle auch zukünftig diese schönen Tiere beobachten und dem sommerlichen Singen der Feldlerchen lauschen können, bemühen wir uns darum, auf unseren Flächen die Lebensräume und wichtigen Kleinstrukturen der Feldtiere zu erhalten.
U.a. haben wir einige unserer Flächen in der Agrarlandschaft zu Bracheflächen und dünn angesäten Getreideäckern umgebaut, die erst spät abgeerntet und als Stoppelfelder erhalten bleiben. Ein wertvoller Lebensraum und großflächige Deckungen für Feldbewohner wie das Rebhuhn, die Feldlerche aber auch Nahrungsraum für den Feldhamster und den Feldhasen. Natürlich werden auch die von uns gepflegten Wiesen, Hochstaudenfluren, Hecken und Streuobstbestände von diesen Tieren genutzt.
An dieser Stelle geht ein ganz großes Dankeschön an die freiwilligen Helfer unserer Aktionsgruppe, die v.a. im Winterhalbjahr unter der Leitung von Sven Ofer allwöchentlich am Freitagvormittag unsere Flächen pflegen: durch Mahd, Gehölzrückschnitt, Neueinsaaten, Baum- und Strauchpflanzungen, Anlegen von Kleinbiotopen wie Eidechsenburgen und, leider immer wichtiger, dem Wässern der neu gepflanzten Gehölze schaffen und erhalten die Aktiven unsere Biotopflächen für die heimischen Wildpflanzen und Wildtiere. Auf unserem Facebook-Account (KOMMT NOCH) erzählen wir regelmäßig davon. Haben Sie Lust ab und zu mal mitzumachen? Dann können Sie sich hier melden: info@nvv-dudenhofen.de oder unter
Aber auch durch Ihre passive Mitgliedschaft (Beitrittsformular), durch die Verpachtung oder den Verkauf von Grundstücken an den NVV und durch Spenden unterstützen Sie unsere Arbeit, ermöglichen uns den Kauf von Gehölzen u.a. Materialien und tragen damit zum Erhalt dieser so wichtigen Lebensräume bei. Vielen Dank Ihnen allen!
Wie Sie in Ihren Gärten, auf Ihren Terrassen oder Balkonen helfen können (Stichwort Selbstwirksamkeit):
Leider können Sie weder in Ihrem Garten und schon gar nicht in einem Blumenkasten zum direkten Erhalt des Rebhuhns und anderer größerer Feldtiere beitragen. Aber, Sie ahnen es sicher schon: die Liste der Feldtiere beschränkt sich nicht auf Feldvögel, Feldhasen und Feldhamster….
Natürlich gibt es da auch das große Heer der kleineren Tiere, der Eidechsen, der Insekten (viele Heuschrecken, Käfer, Wildbienen, Grabwespen, Schmetterlinge), der Spinnen u.a. Krabbeltiere, die einst in der Feldflur zu Hause waren, und deren Raumansprüche meist viel kleiner sind, als die ihrer größeren Verwandten. Sie haben u.a. wichtige Funktionen in der Nahrungskette oder als Bestäuber unserer Wild- und Kulturpflanzen.
Sie sind durch die beschriebenen Begleiterscheinungen der intensiven Landwirtschaft leider genauso gefährdet wie Rebhuhn & Co, aber diese Tiere können Sie in Ihrem Garten unterstützen: v.a. durch die Aussaat oder Pflanzung heimischer Wildpflanzen, die als Futterpflanzen für die heimischen Wildtiere unerlässlich sind (Koevolution, s.a. Monatstipp Februar), aber auch durch die Schaffung von Standortvielfalt in ihrem Garten.
Was meine ich damit?
Sie können den monotonen, eingeebneten Äckern etwas entgegensetzen. Sorgen Sie in Ihrem Garten für kleinräumige Standortsunterschiede: kleine Senken (feuchter) und kleine Wälle/Hügel (trockener) mit Böschungen (Übergangszonen) schaffen nicht nur unterschiedlich feuchte/trockene sondern auch sonnige und absonnige Plätze. Da reichen schon 30-50cm Höhenunterschied! Legen Sie z.B. ein kleines Hügelbeet für Wildblumen an, am besten mit magerem, nährstoffarmem Boden.
Für jeden Standort gibt es unterschiedliche Wildplanzen, die sich genau dort besonders wohlfühlen und damit natürlich auch verschiedene, zu diesen Pflanzen gehörende Tiere. Je mehr verschiedene Standorte, desto mehr verschiedene Wildpflanzen, desto mehr verschiedene Wildtiere, ergo: Standortvielfalt schafft Artenvielfalt.
Entsprechend empfehle ich Ihnen heute ein paar wertvolle und wunderschöne heimische Wildpflanzen für verschiedene Standorte in Ihrem Garten oder in ihren Kübeln:
Große Sternmiere (Stellaria holostea) und Wald-Vergissmeinnicht (Myosotis sylvatica) fühlen sich im Schatten auf frischen Standorten wohl und halten auch dem Wurzeldruck von Gehölzen stand. Sie können deshalb vor bzw. unter Gehölze gepflanzt werden, wo sie sich mit Samen und oberirdischen Ausläufern ausbreiten, wenn der Standort passt. Beide blühen im April/Mai und passen farblich wunderbar zusammen.
Das leuchtende Weiß der 10-30cm hoch werdenden Sternmieren-Teppiche bildet einen Rahmen für die zunächst zart rosafarbenen und dann himmelblauen Blüten der 20-40cm hohen Horste des Wald-Vergissmeinnicht. Natürlich sind beide Arten wichtige Nahrungspflanzen für Insekten: die Sternmiere ernährt verschiedene Sand- und Schmalbienen und ist für Raupenfutterpflanzen für mind. 7 Schmetterlinge. Das zweijährige Wald-Vergissmeinnicht lockt mit den kräftiggelben kreisförmigen Schlundschuppen im Blüteninnern v.a. langrüsselige Wildbienen, Schwebfliegen und Fliegen sowie Falter und Honigbienen an. Das Verblassen der Schlundschuppen im Alter sagt: hier ist kein Nektar mehr zu holen, bin bereits bestäubt.
Die wunderschöne, ca. 30-60cm hoch werdende Berg-Flockenblume (Centaurea montana) benötigt nur wenig Licht und wächst deshalb im Halbschatten (bei mir im Garten sogar im Schatten). Sie zieht Insekten magisch an: 86 Wildbienen-, 30 Schmetterlings- und 18 Schwebfliegenarten sind bisher an ihren rosa-dunkelblauen Blüten gezählt worden, die sie von Mai bis Juli produziert. In einigen Bundesländern ist die Berg-Flockenblume leider sehr selten geworden und steht auf der Roten Liste. In RLP ist sie noch nicht als gefährdet eingestuft.
Auch die filigran erscheinende, ca. 40cm hoch werdende Frühlings-Platterbse (Lathyrus vernus) eignet sich für den Halbschatten und zur Unterpflanzung von Bäumen und vermehrt sich gemächlich über Ausläufer und Samen. Ihre leuchtenden hellpurpurvioletten Schmetterlingsblüten, die im April und Mai in locker-traubigen Blütenständen erscheinen, locken 62 verschiedene Wildienenarten an, davon 20 Arten, die auf die Platterbse spezialisiert sind. Ihre hellgrünen Blätter dienen mindestens 5 verschiedenen Schmetterlingsraupen als Nahrungsgrundlage. Die Frühlings-Platterbse ist in der Roten Liste der Farn- und Blütenpflanzen RLP leider als gefährdet eingestuft.
Die Gemeine Akelei (Aquilegia vulgaris) präsentiert ihre blauvioletten gespornten Blüten in ca. 60-80cm Höhe von April bis Juni. Auch sie eignet sich für halbschattige, eher nährstoffreiche Standorte und breitet sich durch Selbstaussaat im Garten aus. Da sie ihren Nektar tief im Innern ihrer Blütensporne versteckt, können sich nur langrüsselige Insekten wie Schmetterlinge und manche Hummelarten daran erfreuen. Kleinere kurzrüsselige Hummeln sind aber gewitzt genug, den Sporn einfach aufzunagen und so an den heiß begehrten Nektar zu gelangen. Sie bereiten damit das Buffet auch für einige andere kurzrüsselige Wildbienen und Honigbienen.
Die an manchen Stellen leider fast schon wieder verblühte, aber auch mit ihren wunderbar flaumigen Samenständen verzaubernde Gemeine Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris) und die strahlend gelbe, ca. 10-20cm hohe Echte Schlüsselblume (Primula veris) bevorzugen eher sonnige Standorte. Beide Arten stehen auf der Roten Liste.
Die Schlüsselblume dient v.a. zahlreichen Schmetterlingen als Raupenfutterpflanze und erfreut uns und einige langrüsselige Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge mit ihren gelb-orangenen Blüten von April bis Juni. Sie wandert durch Selbstaussaat langsam durch den Garten.
Die ca. 5-30cm hohe Küchenschelle gibt es nicht nur in Violett, sondern auch als weiße und rote Sorten. Alle haben leuchtend gelbe Staubgefäße, die Hummeln, Wild- und Honigbienen in Scharen anlocken. Ihre außen seidig zart behaarten Blütenglocken erscheinen je nach Standort bereits von März bis April/Mai. Zwei spezialisierte Nachtfalterarten benötigen ihr Laub als Raupenfutter. Die ganze Pflanze, also auch Stängel und die gefiederten Blätter sind mit diesen seidig zarten Haaren besetzt und es ist ein wunderschönes Gefühl, mit den Fingern darüberzustreichen.
Eine Traumkombination für sonnige, eher trockene Standorte sind das polsterbildende Rote Seifenkraut (Saponaria ocymoidesund der ca. 30-50cm hoch aufwachsende Große Ehrenpreis (Veronica teucrium). Beide bilden im Mai bis Juni zahlreiche kleine Blüte, die farblich (leuchtend pink und leuchtend blau) wunderbar zusammenpassen. Sie ziehen viele kleine Wildbienen und Schmetterlinge an. Beide Arten sind in der Natur mittlerweile sehr selten geworden und werden in der Roten Liste als stark gefährdet bzw. auf der Vorwarnliste geführt.
Die letzte Empfehlung für sehr sonnige, trockene und gerne sandige Standorte ist die filigrane, bis ca. 40cm hoch aufwachsende Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias). Ihre von April bis Juni erscheinenden strahlend gelbgrünen Scheinblüten ernähren v.a. viele Schwebfliegen und Käfer. 24 Schmetterlinge legen ihre Eier an der Pflanze ab. Ihre Stängel mit den umlaufenden schmal-linealförmigen Blättchen erinnern an junge Fichtentriebe. Die Zypressen-Wolfsmilch gehört zu den Wolfsmilchgewächsen, die ihren Namen von dem milchigen Saft haben, der bei Verletzungen der Pflanzen austritt
Ich hoffe, ich konnte Sie für die eine oder andere Staude begeistern und wünsche Ihnen viel Spaß beim Einkaufen (z.B. bei der Staudengärtnerei Strickler in Alzey o.a. Staudenproduzenten des VWW*), beim Einpflanzen und beim Beobachten der Pflanzen und der Tiere, die sich mit Sicherheit schnell an den Pflanzen einfinden werden. (*VWW = Verband der deutschen Wildsamen- und Wildpflanzenproduzenten)
Mit naturverbundenen Grüßen,
Ihre Christiane Brell, Natur- und Vogelschutzverein Dudenhofen

Steckbrief Rebhuhn (Perdix perdix):
Größe: 28-32cm
Aussehen: wie ein kleines Hühnchen, Weibchen mit braun-grau-weiß gemustertem perfektem Tarnkleid für Bodenleben, Männchen (Hähne), wie Weibchen aber mit auffälligem braunen Brustfleck
Lebensraum: Feldflur mit prädatorensicheren (großflächigen, gut vernetzten) Versteckmöglich-keiten wie mehrjährigen Bracheflächen, Hecken mit vorgelagerten Säumen, Blüh- und Altgras-streifen, sandigen Stellen für Sandbäder
Nahrung: überwiegend vegetarisch (Grasspitzen, Wildkräutersamen und Getreide) und kleine Steinchen als Verdauungshilfe. Die Küken benötigen in den ersten Lebenswochen – wie fast alle Jungvögel – tierische Kost und suchen v.a. nach Insekten und Spinnen.
Ruf: Hähne in der Morgen- und Abenddämmerung
zoologische Einordnung: gehört zu den Hühnervögeln
Fortpflanzung: monogam, Gelege mit bis zu 20 Eiern, die vom Weibchen Mitte/Ende April bis Anfang/Mitte Mai ausgebrütet werden. Nestflüchter. Küken bleiben bis zum Winter mit ihren Eltern in Familienverbänden zusammen (sog. „Ketten“)

Oben: Große Sternmiere (Stellaria holostea) und Wald-Vergissmeinnicht (Myosotis sylvatica)


Oben: bringt dunkle Ecken zum Leuchten: Große Sternmiere


Oben: Berg-Flockenblume (Centaurea montana)

Oben: Frühlings-Platterbse (Lathyrus vernus) mit Wald-Vergissmeinnicht

Oben: Gemeine Akelei (Aquilegia vulgaris) vor Großer Sternmiere

Oben: Echte Schlüsselblume (Primula veris) vor Wald-Vergissmeinnicht (Myosotis sylvatica)

Oben: Rotes Seifenkraut (Saponaria ocymoides) und Großer Ehrenpreis (Veronica teucrium)

Oben: Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias)

Oben: Gemeine Küchenschelle als rote Sorte der Wildform (Pulsatilla vulgaris „Rote Glocke“)

Oben: Berg-Flockenblume (Centaurea montanum)

Mai: Was tun mit aus dem Nest gefallenen Jungvögeln? Wie verhalte ich mich richtig? Außerdem: Pflanzen Sie Glockenblumen für die Wildbiene des Jahres, die Glockenblumen-Schmalbiene!

Wie in jedem Frühsommer erreichen mich auch dieses Jahr wieder zahlreiche Anrufe von besorgten Bürgern, die aus dem Nest „gefallene“ Jungvögel im Garten, im Hof oder auf der Straße finden und die diesen vermeintlich hilflosen Geschöpfen helfen möchten. Aber wie?

So verhalten Sie sich richtig: erst einmal ehrt es Sie sehr (!), dass Sie das Tier überhaupt bemerken und dem kleinen Piepmatz helfen wollen. Aber in den meisten Fällen sind die Tierchen gar nicht so hilflos wie sie scheinen und werden von ihren Eltern, mit denen sie in dauerndem Rufkontakt stehen, auch außerhalb des Nestes weiter gefüttert, bis sie schließlich richtig fliegen und sich selbständig mit Futter versorgen können.

Sie sollten diese sogenannten Nestlinge (aus dem Nest gefallen) oder Ästlinge (freiwillig aus dem Nest gehüpfte flügge Jungvögel) deshalb sitzen lassen, wo sie sind.

Flügges Hausrotschwänzchen döst in der Sonne und wartet auf seine fütternden Eltern (Foto: CB)

Nur wenn die Tiere auf der Straße sitzen oder von Katzen und/oder Hunden bedroht sind, sollten Sie sie vorsichtig hochnehmen und auf einen Ast, in eine Hecke, ein Gebüsch oder in eine geschützte Grünfläche setzen, die möglichst nah am Fundort liegen (Entfernung zum Fundort möglichst nicht mehr als ca. 20-30m). Es ist kein Problem, wenn Sie die Vögelchen dabei berühren.

Dann können Sie in ausreichendem Abstand beobachten und hören, wie der Jungvogel mit seinen Bettelrufen versucht, seine Eltern herbeizurufen. (Wenn Sie zu nah dran bleiben, wird sich der Vogel nicht bemerkbar machen, weil er Sie für eine Gefahr hält).

Sollten sie einen Jungvogel bereits in eine Kiste gesetzt und vom Fundort entfernt haben, bringen Sie ihn bitte schnell zurück und setzen Sie ihn in einem geschützten Bereich (s.o.) am oder nahe des Fundortes wieder aus. Die Eltern suchen bis zu 24 Stunden nach ihm und werden ihn wiederfinden und weiter versorgen.

Wenn die Tiere verletzt sind, oder innerhalb einer bis zwei Stunden nicht mehr von ihren Eltern versorgt werden, können Sie sie in einen Karton mit Luftlöchern setzen und bei der nächsten Auffangstation nachfragen, ob diese das Vögelchen aufnehmen können. In unserem Fall wäre das die:

NABU Pflege- und Ausgewöhnungsstation
Haßloch
Telefon: 0171/2858257

(Der NVV Dudenhofen e.V. kann diese Aufzucht leider nicht übernehmen. Uns fehlt es da an der nötigen Ausstattung).

Öko-Info:
Das frühzeitige Verlassen des Nestes ist bei vielen Vogelarten eine wichtige Strategie zur erfolgreichen Fortpflanzung. Es steigert die Überlebenschance der dadurch in einem größeren Gebiet verteilten Ästlinge, weil mögliche Beutegreifer wie Katzen, Marder oder Rabenvögel nicht mehr alle Jungvögel auf einmal finden und fressen können.


Thema Naturgarten

Gehen wir von den zweibeinigen zu den sechsbeinigen Fliegern. Ich möchte ich Ihnen die Wildbiene des Jahres 2026 vorstellen: die Glockenblumen-Schmalbiene (Lasioglossum costulatum). Sie ist eine der ca. 600 verschiedenen, in Deutschland vorkommenden Wildbienenarten (sie heißen so, weil sie im Gegensatz zur Honigbiene nicht domestiziert sind). Obwohl sie unsere effektivsten und wertvollsten Bestäubungsinsekten sind, werden bereits mehr als die Hälfte der Wildbienenarten auf der Roten Liste der gefährdeten Arten geführt.

Alle Bienen sind vegetarisch und versorgen ihre Larven v.a. mit proteinreichem Blütenpollen. Die Honigbiene ist dabei nicht wählerisch. Alle Pflanzen, egal ob heimisch oder exotisch, werden besucht. Hauptsache es sind Blüten dran, die Pollen und Nektar produzieren. Bei vielen ihrer wilden Verwandten ist das anders: ca. 1/3 der Wildbienenarten sind im Bezug auf ihre Pollenquellen sehr wählerisch: sie können nur den Blütenpollen einer bestimmten Pflanzengattung oder Pflanzenfamilie nutzen, da ihre Larven andere Pollen nicht verdauen bzw. vertragen können. Ein weiteres Drittel der Wildbienen kann nur 2 bis 4 verschiedene Pflanzenfamilien nutzen.

Die Glockenblumen-Schmalbiene gehört zur ersten Gruppe, und beerntet ausschließlich Glockenblumen und das nah verwandte Berg-Sandglöckchen. Die hübsche, nur ca. 1cm lange Wildbiene braucht also einheimische Glockenblumen zum Überleben.

Die kleine Wildbiene ist glänzend schwarz. Nur am Hinterleib hat sie seitlich ein paar weiße Haarflecken bzw. -bänder. Den meist weißlichen Pollen der Glockenblumen sammelt sie mit der dichten Behaarung ihrer Hinterbeine.

Foto: Weibchen der Glockenblumen-Schmalbiene auf ihrer Pollenfutterpflanze (Foto: Gerd Reder, NABU-Homepage)

Die Glockenblumen-Schmalbiene ist eine von mehr als 70 Schmalbienenarten, die in Deutschland vorkommen. Alle diese Schmalbienen sind eher klein (3,5-11mm) und meist unauffällig bräunlich oder schwarz gefärbt.

Wie die meisten Wildbienenarten lebt die Glockenblumen-Schmalbiene solitär, bildet also im Gegen-satz zur Honigbiene keine Staaten und kommt natürlicherweise da vor, wo es Glockenblumen und offene Bodenstellen, z.B. Abbruchkanten aus Lösslehm oder Sand gibt, die sie zur Anlage ihrer Bodennester benötigt. Beides, Glockenblumen als Futter-/Pollenquellen und Niststandorte müssen im nahen räumlichen Verbund vorhanden sein, denn die kleine Biene fliegt aus energetischen Gründen nicht sehr weit. Man findet bzw. fand sie v.a. an blühenden Bahndämmen, Sand- und Kiesgruben, Mähwiesen, Magerrasen und Wegrändern.

Da draußen in der Natur sowohl die Standorte der Glockenblumen als auch die vegetationsarmen Abbruchkanten immer weniger werden und auch in unserer Gemeinde kaum mehr zu finden sind, rufen wir Sie auf, diese hübschen kleinen Bienchen im eigenen Garten zu unterstützen:

Pflanzen Sie heimische Glockenblumenarten in den Garten, in ihre Kübel oder Blumenkästen!

Sie machen sich mit dieser überaus hübschen Pflanzenfamilie auch selbst eine große Freude. Ihre blauvioletten bis weißen verschieden großen Glöckchen sind einfach wunderschön! Es gibt mehrere, sehr verschiedene heimische Glockenblumenarten, von denen die meisten halbschattige und sogar schattige Standorte bevorzugen, einige wachsen aber auch in der Sonne. Es ist folglich für jeden Standort etwas dabei.

Besonders schön ist die filigrane, luftig wachsende Rundblättrige Glockenblume (Campanula rotundifolia) eine meiner Lieblingspflanzen. Sie blüht sehr früh und reckt ihre kleinen hübschen blauvioletten Glöckchen bereits im März/April bis zu 30cm in die Höhe, blüht aber bis Oktober/November nach.

Foto: die Rundblättrige Glockenblume (Nachblüte) bevorzugt mageres Substrat (Foto: CB)

Eine der größten Vetreterinnen der Glockenblumen-Familie ist die Pfirsichblättrige Glockenblume (Campanula persicifolia). Sie wird 50cm bis 80cm hoch und ihre von Mai bis Juni/Juli erscheinenden großen Blüten erreichen eine Länge von bis zu 4cm.

Foto: Pfirsichblättrige Glockenblumen in violett (Foto: CB)

Das nutzt auch unserer größten Wildbiene, der Blauschwarzen Holzbiene (Xylocopa violacea), die regelmäßig in den Glockenblüten zu finden ist. Durch ihre Ausläufer verbreitet sich die Pfirsichblättrige Glockenblume im ganzen Garten und je mehr Exemplare es werden, desto mehr verschiedene Farbvarianten erhält man durch natürliche Mutationen: von verschiedenen Violetttönen über hellblau bis weiß ist alles dabei. Ein echter Traum ! Übrigens: angeblich fühlt sich die Art im Halbschatten wohl, bei mir wächst sie überall: von schattigen bis vollsonnigen Standorten.

Foto: Blauschwarze Holzbiene an Pfirsichblättriger Glockenblume (Foto: CB)

Weitere, später blühende und ebenfalls wunderschöne Glockenblumenarten sind die Acker-Glockenblume (Campanula rapunculoides), die Knäuel-Glockenblume (Campanula glomerata) und die Rapunzel-Glockenblume (Campa-nula rapunculus), alle drei mittelgroß (30-60cm) und für den Halbschatten und lichten Schatten geeignet oder die beiden Vollschattenarten Breitblättrige (Campanula latifolium) und Nesselblättrige Glockenblume (Campanula trachelium). Sie sehen, die Auswahl ist groß und schwer… Am besten Sie bestellen sie gleich bei einem zertifizierten Wildpflanzenhändler für echte Wildstauden wie der Wildpflanzengärtnerei Strickler in Alzey oder der Wildpflanzengärtnerei Stauden-Spatz in Ober-hausen…

Die Blüten der Glockenblumen haben übrigens noch eine andere Funktion: sie dienen vielen Wildbienen u.a. Insekten als geschützter Schlafplatz. Die Bienchen krabbeln am Abend in die Blüten hinein, beißen sich an deren Boden fest und lassen erst am nächsten Morgen bei steigenden Temperaturen wieder los. Auch das können sie in ihrem Naturgarten(kübel) beobachten.

Wenn Sie es richtig gut machen wollen, sorgen Sie in ihrem Garten außerdem für kleine Rohboden-standorte ohne Bewuchs, evtl. als kleine ost- oder südostexponierte Böschungen, 30cm reichen da schon aus. Dann findet die Glockenblumen-Schmalbiene auch noch geeignete Nistmöglichkeiten in ihrem Garten

Nebenbei bemerkt gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Wildbienenarten aus den Gattungen der Sandbienen, der Scherenbienen, der Glanzbienen, der Sägehorn- und der Mauerbienen, die ihren Pollen ausschließlich von Glockenblumen sammeln und die Sie durch die Pflanzung von Glockenblumen natürlich ebenfalls unterstützen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Aussuchen, Pflanzen und beobachten.

Mit naturverbundenen Grüßen,
Ihre Christiane Brell, Natur- und Vogelschutzverein Dudenhofen


STECKBRIEF
Glockenblumen-Schmalbiene (Lasioglossum costulatum)

Größe: ca. 1cm lang
Aussehen: tief schwarz und glänzend, mit weißen Haarflecken am Hinterleib
Lebensraum: Binnendünen, Waldränder, Bahndämme, Sand- und Kiesgruben, Mähwiesen, Sand- und Kalkmagerrasen, Hohlwege, früher auch Wegränder, Gärten sofern Glockenblumen und offene Bodenstellen auf Sand oder Lösslehm nebeneinander vorkommen
Nahrung: erwachsene Biene ernährt sich vom Nektar der Glockenblumen („Flugbenzin“) und sammelt Pollen von Glockenblumengewächsen für ihre Larven
Zoologische Einordnung: gehört zur Gattung der Schmalbienen
Fortpflanzung: solitär (nicht staatenbildend wie die Honigbiene); Weibchen legen unterirdische Brutzellen an, nistet gerne in Steilwänden und Abbruchkanten

ℹ️ Links zu einheimischen Wildpflanzen und deren Bedeutung für Tiere

Auf den nachfolgende Webseiten finden Sie neben vielen anderen Informationen auch Listen einheimischer Wildblumen, die für verschiedene Tiergruppen wertvoll sind.

  • NaturGarten e.V. bietet viele Fachinformationen zum Thema Naturgarten, einheimische Pflanzen und Tiere, Veranstaltungen, Fachbücher, Hinweise auf weitere Betriebe, viele Fotos naturnaher Gärten und Anlagen.
  • Im Netzwerk Blühende Landschaft finden Sie Listen mit einheimischen Staudenpflanzen mit Angabe ihres Wertes für die verschiedenen Insektengruppen sowie spezielle Trachtpflanzen für Hummeln für verschiedene Standorte.
  • Im FloraWeb vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) können Sie Pflanzennamen eingeben und alles über Verbreitung und Schutzstatus erfahren. Zudem finden Sie hier eine Liste der Schmetterlingspflanzen inkl. der von Ihnen abhängigen Schmetterlinge.

ℹ️ Bezugsquellen für einheimische Stauden und Saatgut

Die nachfolgend genannten Bezugsquellen für einheimische Pflanzen und Saatgut können wir Ihnen empfehlen. Auf den angegebenen Webseiten finden Sie überwiegend bebilderte Listen/Kataloge mit jeweils allen angebotenen Stauden, Kräutern, Gehölzen, Gemüse­pflanzen, Samen und Samenmischungen. Die Kataloge und Preislisten enthalten viele Informationen u.a. zu Blühfarbe, Blühzeit und -dauer, Ansprüchen / bevorzugten Standorten, Wuchshöhe und tlw. über ihren Wert für die einheimische Tierwelt.


Aus einem Dudenhofener Garten: Kuckuckslichtnelke, Margarite, Butterblume und Klatschmohn

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